Nepalhilfe Beilngries e.V.

23 Jahre Nepalhilfe Beilngries e.V.
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Erste-Hilfe-Posten für Kadambas

Ein langgehegter und an die Nepalhilfe Beilngries schon vor Jahren herangetragener Wunsch der Bevölkerung von Kadambas war die Errichtung eines sogenannten Healthposts. Im August 2011 ist dieser Wunsch endlich in Erfüllung gegangen. Seit Oktober 2010 wurde oberhalb der Shree Kali Devi Schule daran gearbeitet, ein neues Gebäude zu errichten. Nach zehn Monaten Arbeit war der Erste-Hilfe-Posten mit zwei Stockwerken und insgesamt sieben Zimmern fertig. Er ist besetzt mit zwei ausgebildeten Krankenschwestern, die darin geschult sind, kleine medizinische Notfälle und „Wehwehchen“ zu behandeln. Außerdem gibt es drei Krankenzimmer.

Sabina Parajuli, eine Medizinstudentin aus dem Nachbardorf, die derzeit in Kathmandu ihr Medizinstudium absolviert, hilft während ihrer Semsterferien ebenfalls tatkräftig mit, so dass die Bevölkerung von Kadambas nun nicht mehr ins 20 km entfernte Chautara zum Arzt muss, was in dieser Region immer noch eine sehr mühevolle Wegstrecke ist.

Mit einem Volumen von fast 30.000 Euro konnte die Nepalhilfe Beilngries dank der Spendengelder auch im medizinischen Sektor für eine Basisversorgung der Bevölkerung von Kadambas sorgen. Die Erste-Hilfe-Station wurde von den Einwohnern sofort angenommen und ist deshalb stark frequentiert.


 

Kadambas Health Post offiziell am 30.12.2011 seiner Bestimmung übergeben

Mit einem großen Fest feierte die Bevölkerung von Kadambas die Einweihung der neuen Erste Hilfe Station in ihrem Dorf. Mehr als 1200 Einwohner aus Kadambas und den umliegenden Dörfern waren am 30.12.11 gekommen, um ihren neuen „health post“ einzuweihen. Er stellt für die Bevölkerung eine große Erleichterung dar, nicht wegen jedem „Wehwehchen“ in die Bezirksstadt Chautara fahren zu müssen. Zwei erfahrene Krankenschwestern, die von der Gemeinde angestellt wurden, kümmern sich um kleinere medizinische Notwendigkeiten vom Husten bis zur Geburt. Unterstützt werden sie von Zeit zu Zeit von Sabina Parajuli, die als Medizinstudentin während ihres Heimaturlaubes im Nachbardorf Sangachok die beiden Krankenschwestern unterstützt.