Nepalhilfe Beilngries e.V.

23 Jahre Nepalhilfe Beilngries e.V.
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Gerlinde und Ralf Schule - Thulosirubari

Höhe:1500m
Schüler:517
Lehrer:22
Klassen:22

Sechs Jahre sollte sie alt werden, die „Gerlinde und Ralf Schule“ von Thulosirubari ehe sie bei dem Erdbeben komplett zerstört wurde. In den Folgemonaten wurde sie mit schwerem Baugerät dem Erdboden gleich gemacht. Vorher wurden allerdings alle verwertbaren Baumaterialien wie Fenster, Türen und Geländer gesichert. Sie sollen für den anstehenden Neubau zur Verfügung stehen, der nun im September 2016 in Angriff genommen wird. Stimmen die Prognosen und macht das Wetter keinen Strich durch die Rechnung, so wird die neuen „Gerlinde und Ralf Schule“ im Frühjahr 2017  den etwa 600 Kindern zur Verfügung stehen.

Die Bauarbeiten sind im vollem Gange. Die neue Schule entsteht auf dem Platz gegenüber der alten Schule. Die Gemeinde Thulosurowari hofft, dass das Schulgebäude bis Ende 2017 fertig gestellt wird, damit die fast 500 Schüler wieder aus dem derzeitigen Provisorium in die neue Schule umziehen können. Durch das Projekt „school up“ von Stefan Nestler werden zusätzlich Spenden generiert, damit der Schulbau wieder wie in früheren Zeiten erstrahlen kann. Diesmal jedoch in gelb und rot, so wie es die nepalesische Regierung vorsieht. Der Bau wird allerdings nur einstöckig, wie es die neuen Bauvorschriften vorschreiben.

Mit großer finanzieller Unterstützung der beiden Spitzenbergsteiger Ralf Dujmovits und seiner Ehefrau Gerlinde Kaltenbrunner wurde diese große Schule im April 2009 in Anwesenheit der beiden eröffnet. Die herrlich auf einem Hügel gelegene Schule in der Nähe von Chautara wird derzeit von über 500 Schülern besucht. Bei einem Besuch im Januar 2010 konnten sich mehrere Mitglieder der Nepalhilfe Beilngries vom Funktionieren der Schule überzeugen.

Video zu den Bauarbeiten

Juni 2017 - Monsum verzögert Bauarbeiten

Mittlerweile ist das zweigeschossige Gebäude im Rohbau fertiggestellt und im Erdgeschoss sind bereits die Innen und Außenwände eingezogen. Derzeit lässt der Monsun die Planungen zur Fertigstellung etwas aus den Fugen geraten. Bis Ende August sollen aber die Verzögerungen, entstanden durch fehlendes Baumaterial aufgrund der maroden Straßenverhältnisse und die im Mai durchgeführten Wahlen wieder aufgeholt sein. Dann werden auch Wasserreservoir und Toilettenanlagen fertiggestellt sein. Am meisten werden sich darüber die Schulkinder freuen, denn das Freiluftprovisorium aus Wellblech und Holzpfosten hat dann ausgedient.