Nepalhilfe Beilngries e.V.

23 Jahre Nepalhilfe Beilngries e.V.
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Theo Fritsche Schulen

Er stand auf den höchsten Bergen der sieben Kontinente und er ist seit vielen Jahren ein äußerst wohlwollender Freund und Gönner der Nepalhilfe Beilngries e.V. Gemeint ist der Vorarlberger Extrembergsteiger und Unternehmer Theo Fritsche, der bereits die „Seven Summits“ bezwungen hat. Annähernd 300 Alpinisten standen mittlerweile auf den höchsten Gipfeln der sieben Kontinente.

Was Theo Fritsche darüber hinaus, im Besonderen für die Nepalhilfe zu einem wertvollen Gesprächspartner macht, ist die Tatsache, dass er drei der bestehenden 24 Schulen der Beilngrieser Hilfsorganisation fast eigenständig finanziert und unter deren „Dach“ gestellt hat. Die Nepalhilfe Beilngries plante die Bauten und kümmerte sich um deren Durchführung.

Etwa 1000 Kinder haben damit die Möglichkeit einer qualifizierten Schulbildung.

Die erste der Schulen wurde bereits im Jahr 2007 eröffnet.
Shree Bashuki Secondary School, Lakhuri Bhanjyang (» zur Schule)

Ihr folgte im Jahr 2010 die Zweite.
Jana Bikash Secondary School, Panichaur, Sangachok (» zur Schule)

Den Grundstein für die Dritte legte Fritsche im Jahr 2011. Sie wurde 2012 von ihm eingeweiht.
Ramadevi Secondary School, Harre, Sindhupalchok (» zur Schule)

In einem Interview definierte der 63-Jährige sein Engagement damit, dass ihn die „vielen Begegnungen mit den Einheimischen in Nepal, die Konfrontation mit der Armut und vor allem die mangelnden Bildungschancen bewogen haben, Hilfsprojekte zu unterstützen und zu initiieren.“

Theo Fritsche geht es nicht nur um das Besteigen bzw. Bezwingen eines Berges, sondern in erster Linie um das Erleben von Land und Leuten. Er beschäftigt sich mit den Menschen, mit ihren Bräuchen und Kulturen.

Natürlich stand der 63-jährige Österreicher auch auf dem Mount Everest. Neben dem Gipfel an sich war er 2010 zudem Teilnehmer der Forschungsexpedition von Jochen Hemmleb, der sich auf die Suche nach Andrew Irvine, dem Begleiter von John Mallory gemacht hatte. Die beiden Briten wollten im Jahr 1929 den Mount Everest besteigen. Bis heute ist unklar ob sie den Gipfel erreicht haben. Während der Leichnam Mallorys 1999 gefunden wurde, blieben die sterblichen Überreste Irvines auch nach den Suchmaßnahmen 2010 verschollen.