Nepalhilfe Beilngries e.V.

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25.11.2016 - Stefan Glowacz - Aufbruch ins Abenteuer

Stefan Glowacz
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Mit seiner neuen Vortragsserie „Aufbruch ins Abenteuer“ kommt der Extremsportler, Abenteurer und Profikletterer Stefan Glowacz  in die Altmühlstadt. Nach seinen Besuchen in den Jahren 2001 und 2011 ist es damit die  dritte Benefizveranstaltung zugunsten der Nepalhilfe Beilngries. In seinem beeindruckenden Multivisionsvortrag stellt Glowacz vier seiner einzigartigen Unternehmungen vor. 

Den Auftakt bilden die atemberaubenden Felsabbrüche der Verdonschlucht im Herzen der südfranzösischen Provence. Dieses Klettergebiet hat Stefan Glowacz bis heute am meisten beeindruckt. Ihm gelang hier 2012 die erste Begehung von „Golden Shower“, einer Mehrseillängenroute im oberen 10. Schwierigkeitsgrad. Mit spektakulären Bilder- und Filmsequenzen zeigt er nicht nur Klettern in höchster Perfektion, sondern portraitiert auch die grandiose Umgebung und die Menschen, die in dem kleinen Ort La Palud für und vom Klettern leben.

Im zweiten Teil der Multivisionsshow nimmt Glowacz die Zuschauer mit auf eine exotische Reise in das Hinterland von Brasilien, genauer gesagt nach Minas Gerais. Dort findet man den höchsten Granit Monolithen Südamerikas, den „Piedra Riscarda“. Über 1000 Meter bricht der gigantische, schiffsbugartige Pfeiler in die Tiefe. Hier stellten nicht nur die klettertechnischen Schwierigkeiten bei der Erstbegehung der Route „Place of Happiness“ das Team vor eine große Herausforderung, sondern auch das heiße südamerikanische Temperament der Einheimischen. Auch der Spaß kommt bei diesem Thema nicht zu kurz.

Dass ein Kletterabenteuer nicht zwangsläufig nur durch höchste klettertechnische Schwierigkeit zu einem Abenteuer wird, zeigt der 56-Jährige, der mit seiner Familie im Landkreis Starnberg lebt im dritten Teil des Multivisionsvortrages. Schließlich gibt es nur wenige Informationen über die mystischen Steinsäulen der „Seven Giants“, die sich wie gigantische, bizarre Totems mit einer Höhe bis zu 50 Metern auf einem Plateau im tiefsten russischen Ural erheben. Die zunächst dreitägige Anreise von Moskau aus, mit der Transsibirischen Eisenbahn und weitere 450 Kilometer durch die unendlichen Wälder des Urals, bei Temperaturen von bis zu minus 50 Grad, waren selbst für den vielgereisten Abenteurer eine neue Herausforderung.

Über ein ganz besonderes Abenteuer berichtet Glowacz dann im letzen Teil der Multivisionsshow: Im Jahr 2011 ist er mit seinen Drillingen nach Kanada aufgebrochen um gemeinsam den Turnagain River zu befahren. Die Erfahrungen auf dieser Reise waren ebenso intensiv wie prägend. Glowacz und seine Kinder haben sich dabei auf neue und besondere Weise kennen lernen dürfen. Ein beeindruckendes Erlebnis, das Glowacz von einer ganz anderen Seite zeigt. 

Wann: Freitag, 25.11.2016, 19.30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)

Wo: Beilngries, Hauptstraße  „Haus des Gastes“

Eintrittspreis: 19 Euro

Kartenvorverkauf: Touristikbüro Beilngries (Tel: 08461/8435) oder über: info@nepalhilfe-beilngries.de