Nepalhilfe Beilngries e.V.

29 Jahre Nepalhilfe Beilngries e.V.
deutschenglisch

Die Berge gesucht – Die Menschen erreicht

Glücksschals für Dr. Christine Reuter und Peter Schöderlein beim Besuch derTibeter-Altenhilfe in Pokkhara
Glücksschals für Dr. Christine Reuter und Peter Schöderlein beim Besuch derTibeter-Altenhilfe in  Pokkhara
Einweihung der Narayanidevi School im Distrikt Kavre
Einweihung der Narayanidevi School im Distrikt Kavre
Scheckübergabe an der Deuter Schule in Kathmandu, zusammen mit Sunil Shrestha (vierter von links), Koordinator der Nepalhilfe Beilngries
Scheckübergabe an der Deuter Schule in Kathmandu, zusammen mit Sunil Shrestha (vierter von links), Koordinator der Nepalhilfe Beilngries
Jede Menge Lebensmittel brachten Dr. Christine Reuter und Peter Schöderlein 2013 für die Kinder des Shaligram Kinderhaus
Jede Menge Lebensmittel brachten Dr. Christine Reuter und Peter Schöderlein 2013 für die Kinder des Shaligram Kinderhaus

Großzügige Unterstützung aus dem Frankenland

Der Bogen lässt sich weit spannen, was die  Herkunft der Spenden für die Nepalhilfe Beilngries und die Menschen dahinter betrifft. Seien dies originelle Geldübergaben unter der Überschrift „Ja, wir san midm Radl da!“, wie in der Dezemberbroschüre beschrieben, oder etwa einer langfristigen Unterstützung, wofür hier beispielhaft die zweier bergbegeisterter  Nepalkenner stehen soll.

Dr. Christine Reuter und Peter Schöderlein unterstützen seit mehr als 25 Jahren verschiedene Hilfsprojekte in Nepal. Einmal im Jahr zieht es die beiden in das ehemalige Königreich im Himalaya, um sich ein persönliches Bild von der wirtschaftlichen Lage des stark geschwächten Landes zu verschaffen.

Ursprünglich sind die Ärztin aus Bad Mergentheim und der Elektromeister aus Dettelbach wegen der überwältigenden Bergwelt des Himalaya und der Schönheit des Landes nach Nepal gekommen. Bei ihren Expeditionen haben sie aber auch die Liebenswürdigkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft der Nepalesen kennengelernt. 

Mit dem Ziel, sich für die Menschen Nepals und deren Bedürfnisse einzusetzen gründeten sie ihre „Hilfe für Nepal“ und arbeiteten fortan mit großem Engagement und sichtbarem Erfolg. Mit Power Point Vorträgen über ihre Expeditionen und Projekte überzeugen sie seither ihre Spender.

Vor mehr als zwei Jahrzehnten machte sie der Extrembergsteiger  Ralf Dujmovits auf das Shaligram Kinderhaus und damit auf die Nepalhilfe Beilngries aufmerksam, deren Arbeit sie seither unterstützen. Auf annähernd 150.000 Euro beläuft sich mittlerweile der von Christine Reuter und Peter Schöderlein gesammelte Spendenbetrag. Daneben setzen sie sich aber auch für andere in Nepal tätige Einrichtungen, wie etwa die Tibeter Altenhilfe der Deutsch-Nepalischen Hilfsgemeinschaft in Pokhara ein.

Ihr Hauptaugenmerk gilt allerdings der Beilngrieser Organisation, deren verschiedene Projekte bei ihren Reisen auch immer ein Anlaufpunkt sind. Sei es das Shaligram Kinderhaus, die Vielzahl der Schulen oder die Armenapotheke des Bir Hospitals in Kathmandu, wo sie letztmals im Frühjahr 2019 mit Vertretern der Nepalhilfe unterwegs waren. 

Das schwere Erdbeben 2015 war für sie ein Markstein, auch im Hinblick auf ihre Unterstützungsmaßnahmen. Damals war die Sofortfinanzierung eines Geländewagens sehr hilfreich womit es möglich war auch die entlegenen Bergregionen mit Hilfsgütern zu versorgen. Forthin finanzierten sie zudem Health Camps in verschiedenen Regionen des Landes, den Neubau des zerstörten Blindenwohnheimes in Chautara/Sindhupalchok Distrikt, sowie zweier Schulen im Distrikt Sindhupalchok und Dhading.

Ihr schon so lange währendes Engagement erhielt durch die Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland vor einem Jahr auch eine öffentliche politische Würdigung. 

Es würde den Rahmen sprengen, allen Unterstützern in Form  eines Beitrages gerecht zu werden, denn niemand soll vergessen werden. Eines sei aber gesagt – Ohne deren Unterstützung wären weder all die Projekte realisiert worden, noch hätte die nahezu 30 Jahre währende Arbeit der kleinen Hilfsorganisation einen so langen Atem gehabt. Damit geht der besondere Dank an alle Freunde und Förderer!