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August 2010- Besuch in Peiting

Sommerfest an der Hauptschule in Peiting  -  Nepalhilfe Beilngries e.V. erhält erneut finanzielle Unterstützung

Einmal mehr waren die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Peiting mit Ihren Lehrkräften tatkräftige Unterstützer der Michl-Dacher-Schule und der dort tätigen Lehrkräfte in Nepal.

Nach Gegenüberstellen von Ausgaben und Einnahmen, wozu die ruhigen Ferientage genutzt wurden, stellte sich heraus, dass   bei dem Sommerfest der Hauptschule wenige Tage vor Schulende dank dem Engagement aller Beteiligten ein Betrag von 750 Euro für den Unterhalt der Schule in Kadambas zur Verfügung gestellt werden kann. Daneben kam auch noch ein ansehnlicher Beitrag für den Förderkreis der Hauptschule zusammen.

Die Schulleiterin Iris Meier und Fachlehrer Hans Schütz, die seit Jahren engen Kontakt zur NH BEI haben, sind die Bindeglieder zwischen Beilngries und Peiting.

Das schon so lange währende Engagement des Marktes für die Nepalhilfe Beilngreis e.V. ist begründet durch die Verbindung zu Michl Dacher, dem renommierten Extrembergsteiger, der in Peiting lebte und nach dem die erste der mittlerweile 16 Schulen der Nepalhilfe Beilngries e.V. benannt ist.

Er war es auch, der als erster Alpinist zu einer Benefizveranstaltung in die Stadt an der Altmühl kam, dies war im Herbst 1992. Seither besteht der Kontakt, der auch nach dem viel zu frühen Tod von Michl Dacher im Dezember 1994 Bestand hat.

Bei der Einweihung der „Shree Kali Devi Lower Secondary School“ im April 1995 war auch Josefine Dacher nach Nepal gereist um den Feierlichkeiten zu Ehren ihres verstorbenen Mannes beizuwohnen.

Die 75-Jährige ließ es sich auch nicht nehmen das Sommerfest zu besuchen um sich dort mit dem 1. Vorsitzenden der Beilngrieser Hilfsorganisation, Ralf Petschl sowie Christian Thumann  und Michael Rebele zu treffen. Die Drei präsentierten die neu erstellte Power Point Präsentation über die Projekte der Hilfsorganisation und standen Interessierten als Ansprechpartner zur Verfügung. Wie die beiden verantwortlichen Lehrkräfte, Iris Meier und Hans Schütz gegenüber den Beilngriesern betonten werde man die „Michl-Dacher-Schule“ in Nepal auch weiter im Auge haben, was deren finanzielle Unterstützung betrifft.

 

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 Michael Rebele und Christian Thumann bei der Vorführung ihrer Präsentation über die Projekte der Nepahlhilfe Beilngries

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Ralf Petschl, Vorstand der Nepalhilfe Beilngries und Josefine Dacher, Witwe des legendären Dacher Michl, dem unsere erste Schule in Kadambas gewidmet ist, halten seit 1994 Kontakt.

   

Juli 2010 - Kinderhaus und Farmgelände

 

Tsering: unsere Pizzabäckerin

Pizza_by_Tsering_-altYAMMI_PIZZAAAAAAAAAA-altTsering hat ihren Backkurs beim Basematic-Center in Patan abgeschlossen. Nun kann sie ganz offiziell alle Arten von Plätzchen, Muffins und Brot backen. Mit ihrer Pizza á la Tsering hat sie uns dann im Kinderhaus überrascht: „Yammy Piiiiiiiiiiizza!!“ Das war die einhellige Meinung. Solche Überraschungen können wir uns durchaus noch mehr vorstellen. Bestimmt schmecken ihre Muffins und Plätzchen genau so gut. Da hat wohl jemand seine Bestimmung gefunden.

 

 

Mittlere Reife: geschafft!

Ram_Akash_and_Tsering_-altMittlerweile sind die Ergebnisse veröffentlicht. Aakash und Tsering schafften es unter die besten 40 Prozent der diesjährigen Prüflinge. Da kam die ganze Kinderhausfamilie zusammen und gratulierte den Absolventen.

Ram Lal muss wie im Vorjahr Tenzing in seinem Wahlpflichtfach Mathematik noch einmal antreten. Also – ab auf den Hosenboden, Ram Lal! In drei Wochen gilt es, den zweiten Versuch erfolgreich zu  bewältigen.

 

 

 

 

Aakash und der schwarze Gürtel

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Practicing_-altAakash, der als „brauner Gürtel“ bei den nationalen Taekwondo-Wettbewerben im Schwergewicht ja schon eine Goldmedaille gewonnen hat, trainiert derzeit mit einer Mannschaft im Dasharat Rangshala Stadion. Dort, im Nationalstadion in Kathmandu, will er seinen schwarzen Gürtel erringen, um später selbst einmal Taekwondo-Trainer zu werden.

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Obstbäume: eine Investition in die Zukunft

planting_fruits_tees_-altFruits_tree_in_New_farm-altAuch in diesem Monat pflanzten wir wieder Obstbäume an. Mittlerweile haben wir schon fünfzehn verschiedene Sorten, von denen wir uns in den nächsten Jahren reiche Erträge erhoffen. Dann sind wir auch in Bezug auf Vitamine autark und müssen kein Obst mehr zukaufen. Wir freuen uns schon auf unsere eigenen Orangen, Granatäpfel, Guaven, Zitronen, Kiwis, Pfirsiche, Birnen, Bananen, Weintrauben, Äpfel, Grapefruits, Aprikosen, Papayas, Kakifrüchte und Mangos.

 

 

Gemüse zuhauf!!!

our_products-altFrom_our_farm_-altDer Juli ist immer die Haupterntezeit in unseren Farmen. Dort liefern die Beete viel leckeres, nach ökologischen Gesichtspunkten angebautes Gemüse. Daher essen nicht nur wir im Kinderhaus allerlei Arten von Tomaten und Kürbissen, Gurken, Kohl, Spargel, Bohnen, Zucchini, Chili, Paprikaschoten und Capsicum-altAuberginen, sondern auch die Gäste in verschiedenen Hotels und Restaurants in Patan und Kathmandu, die wir regelmäßig beliefern und die unser Bio-Gemüse zu schätzen wissen.


 

ENDLICH: Reis gepflanzt!

Rice_plantation_-altrice_planting_in_old_farm-altDieses Jahr wollte die Regenzeit einfach nicht einsetzen. Und so warteten wir wochenlang vergebens auf das nötige Nass von oben, bis wir endlich die Reispflänzchen setzen konnten. Erst Mitte Juli war es endlich so weit. Es regnete genügend, so dass wir uns an die Arbeit machen konnten. Gemeinsam mit einigen Männern und Frauen, die wir für die Pflanzarbeiten angeheuert hatten, schafften wir es in vier Tagen, unsere Felder zu bepflanzen. Nun hoffen wir auf den entsprechenden Regen, damit wir dann im Oktober so viel Reis ernten können, dass wir im Kinderhaus für mindestens ein halbes Jahr mit unserem Hauptnahrungsmittel versorgt sind.

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Krankenhausaufenthalt

Wngyal_in_the_hospital-altWangyal, unser Achtjähriger, musste für sechs Tage im Krankenhaus das Bett hüten. Er hatte sich eine schwere Infektion mit Fieber und Erbrechen eingefangen, der wir im Kinderhaus nicht mehr Herr wurden. Also kümmerten wir uns im Schichtbetrieb um den Kleinen im Hospital. Tag und Nacht wurde er entweder von einem unserer College-Kinder oder von einem/r unserer Angestellten umsorgt. Kein Wunder, dass er sich mittlerweile wieder gut erholt hat und zu Hause und mit den anderen herumtollt!

 


   

Juni 2010

Die Leiterin unseres Kinderhauses zu Besuch in Bayern

 

Der oft zitierte Spruch: „Die Welt ist doch klein!“ bestätigte sich für die Mitglieder der Nepalhilfe Beilngries e.V. (NH BEI) in einer besonderen Weise. In dem nur etwa 70 km von Beilngries entfernten Ort Laaber im Landkreis Kelheim besuchte die Leiterin des Shaligram-Kinderhauses, Radhika Singh-Maharjan, ihren Bruder, der dort verheiratet ist.

Natürlich war während des vierwöchigen Aufenthalts ein Zusammentreffen mit den Mitgliedern der NH BEI ein fester Programmpunkt. Eine ideale Gelegenheit zum direkten Gespräch abseits von Mail und Telefon. Für die meisten der Mitglieder der  seit 1992 bestehenden Beilngrieser Initiative war es das erste persönliche Zusammentreffen mit der 31-Jährigen, die seit 2001 Leiterin des Kinderhauses ist. In ihm leben derzeit 40  Kinder. Bezieht man die beiden angegliederten  Gärtnereien mit ein, die ebenfalls unter die Aufsicht von Radhika Singh-Maharjan fallen, so stehen ihr 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Seite.

Wie kommt aber nun der Bruder der 31-Jährigen aus dem fernen Nepal ausgerechnet ins niederbayerische Laaber?

Eine Volontärin und die Liebe sind der Auslöser dafür. Im Jahr 2002 hospitierte die Arzthelferin Daniela Geilinger aus Laaber  für ein Jahr am Shaligram–Kinderhaus und lernte dabei den damals 22-jährigen Bruder von Radhika, Supreme, kennen. Ein Jahr später heirateten beide und leben seither in Laaber.

Radhika Singh-Maharjan hat 1998 selbst als Volontärin am Kinderhaus in Lubhu, unweit von Kathmandu, zu arbeiten  begonnen. Schon schnell fielen ihr Engagement und ihre Kreativität auf und man band sie auch in die Koordination der bestehenden Schulbauprojekte mit ein.

Im Jahr 2001 bekam sie vom früheren Vorsitzenden der NH BEI, Karl Rebele, und  in Absprache mit dem Komitee vor Ort die  Leitung des Kinderhauses übertragen.

Für die 31-Jährige war der Besuch bei Bruder und Schwägerin die erste Auslandsreise. Umso gespannter war sie auf das, was sie dort erwartet, eine Welt so ganz anders, als sie sie bis dahin kannte.

Parallel zu ihrer Arbeit studiert die auch im Gespräch sehr zielorientiert und engagiert wirkende Radhika Singh an der Universität von Kathmandu, um dort ihren „Master of Management“ zu machen.

Während ihrer Abwesenheit vom Kinderhaus musste natürlich dessen Leitung und Betreuung  gewährleistet bleiben. Diese Aufgaben übernahmen  zwei der Mädchen, die seit 1996, als das Kinderhaus in kleinen bescheidenen Verhältnissen seinen Anfang nahm, dort leben. Die 21-jährige Sarita Pathak und die 19-jährige Laxmi Rana Magar meisterten dies mit der Unterstützung des ganzen Teams mit Bravour.

Es sei eine wunderschöne Reise nach Bayern gewesen, betont Radhika. Nicht nur, weil sie nun weiß, wo ihr Bruder lebt, sondern auch, weil sie während des dicht gedrängten Besuchsprogramms Land und Leute näher kennen gelernt hat, darunter auch die Mitglieder der NH BEI.  

 

  

 

   

Mai 2010

Gerlinde Kaltenbrunner auf dem Mount Everest!

 

Herzlichen Glückwunsch, Gerlinde!

Die Nepalhilfe Beilngries e.V. beglückwünscht ihre langjährige Förderin Gerlinde Kaltenbrunner zur Besteigung des Mt. Everest. Ohne zusätzlichen Sauerstoff hat sie am 24. Mai 2010 den Gipfel des höchsten Berges der Erde erreicht. Sie hat damit 13 der 14 Achttausender bestiegen. Nur der Gipfel des K2 fehlt nun noch in ihrem Gipfelportfolio. Einen ausführlichen Bericht über die Besteigung findet man unter

 www.gerlinde-kaltenbrunner.at/neuigkeiten

Zusammen mit ihrem Ehemann, dem Spitzenbergsteiger Ralf Dujmovits, unterstützen sie seit langem die Nepalhilfe Beilngries e.V.. Am 30.05.2009 haben beide die Schule in Thulosirubari ihrer Bestimmung übergeben  (siehe Projekte).

 

   

April 2010

Spendenscheck von der DAV-Sektion Altdorf!

Altdorf

Die DAV Sektion Altdorf unterstützt seit Jahren die Nepalhilfe Beilngries e.V. Sechs Mitglieder der Sektion haben im vergangenen Jahr Trekkingtouren in Nepal unternommen und auch Einrichtungen der Nepalhilfe besucht. Es handelte sich um ein Kinderkrankenhaus, ein Kinderheim und zwei Schulen. Sie konnten sich überzeugen, dass die bisher geleisteten Spenden gut angelegt waren. Nichtsdestotrotz war es für die Mitglieder unübersehbar, dass weitere Hilfe notwendig ist. Die Altdorfer Bergsteiger waren sich einig, unter dem Motto „Helfen Sie mit Zukunft zu gestalten" einen Spendenaufruf zu starten. Durch Sammelaktionen bei zwei Sektionsveranstaltungen, einem Bildervortrag, durch Spendendosen in Altdorfer Geschäften, durch Direktüberweisungen und einen Zuschuss der Sektion kam die erfreuliche Spendensumme von 1500,- € zusammen. Anlässlich eines Sektionsabends wurde diese Spende vom 1. Vorsitzenden der DAV Sektion Altdorf, Uli Reichert, an den 2. Vorsitzenden der Nepalhilfe Beilngries e.V., Manfred Lindner, überreicht. Manfred Lindner bedankte sich im Namen der Nepalhilfe Beilngries e.V. recht herzlich bei den Altdorfer Spendern.
Die Unterstützung der Nepalhilfe soll auch in den nächsten Jahren durch verschiedene Aktionen fortgeführt werden.



   

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